Italienische Bücher (3)
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    1. Auflage Mai 2019.

    Der Text erzählt in lose zusammenhängenden, bruchstückhaften Erinnerungen von der Rückkehr zur Heimat des Herzens. Das Eintauchen in die Erinnerungen erfolgt in einer kreis- oder spiralförmigen Bewegung und lässt Gemma nicht los: Ein traumatischer Aufenthalt im Kinderheim, die Abreise in Richtung Norden, Arbeit in der Fabrik und die Geburt ihrer behinderten Tochter. Viele Jahre lang widmet sich Gemma ausschliesslich ihrer Familie. Was hält das Leben danach noch für sie bereit?

    Das Thema der Migration und des daraus resultierenden Gefangenseins zwischen zwei Kulturen wird im Buch auf sehr poetische und berührende Art dargestellt. Es ist somit nicht nur die eigene Geschichte der Autorin, sondern auch die einer ganzen Generation von Frauen, die Italien in der Nachkriegszeit in Richtung Schweiz verliessen.

    Aus dem Italienischen übersetzt von Rahel Schmidig.
    Taschenbuch (Klebebindung PUR)

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    Erscheint im Februar 2020. Vorbestellbar.

    Im 17. Jahrhundert wird das Misox von mysteriösen Vorgängen erschüttert. Im Tal herrschen Unordnung, Gewalt, Aberglaube und Argwohn, denn Hexen sollen ihr Unwesen treiben.

    Nach dem plötzlichen Tod des früheren Scharfrichters wird Abadeus Kasper aus der Gegend um Chur, wo die Gebiete der Drei Bünde aneinander grenzen, als Hexenjäger ins Misox gerufen. So beginnt er seine fürchterliche Arbeit, um Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Da er als Scharfrichter am Rande der Gesellschaft lebt, fühlt er sich immer einsamer und verstrickt sich bald in eine Affäre mit der Dirne und Kräuterfrau Saphira. Sie bringt Kasper dazu, sich selbst und seine Tätigkeit immer wieder zu hinterfragen. 

    Der Roman basiert auf vier wahren Hexenprozessen, die in den Jahren 1613-1615 im Misox durchgeführt wurden. So vermittelt Mottis ein authentisches Bild der damaligen traditionellen Lebensweise in einem italienischsprachigen Bündner Tal, das in der Literatur bis jetzt nur wenig thematisiert wurde.

    Aus dem Italienischen übersetzt von Rahel Schmidig.
    Taschenbuch (PUR-Klebebindung)

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    1. Auflage März 2019.

    Die Ich-Erzählerin und ihre Zwillingsschwester Anna, die Heilige, die merkwürdigerweise bekleidet zur Welt gekommen ist, sind zwei gegensätzliche Wesen. Und doch sind ihre Leben untrennbar und tragisch miteinander verknüpft.

    Tante Matta, Onkel Al Berto, Cousin Maria Addolorata, Oma Lina, Oma Luce und viele andere kreisen als ein Universum von merkwürdigen, skurrilen und berührenden Figuren um die beiden Schwestern, bunt schillernd wie in einem Kaleidoskop.

    Daniele Finzi Pasca zieht den Leser in eine poetische Welt aus kleinen grossen Anekdoten. Die unauflösbare und tragische Bindung der beiden Schwestern wird so zur schönsten vorstellbaren Beziehung zwischen zwei menschlichen Wesen. Die Geschichte lässt sich letztlich als wunderbare Allegorie der conditio humana schlechthin lesen.

    Ein raffiniertes, virtuoses Spiel mit der Sprache und den Motiven, das alle grossen Fragen des Lebens umfasst: Liebe und Glück, Leiden und Tod, Gott und die Freiheit.

    «Ein poetischer Strudel, ironisch, unbekümmert – ein Spektakel in Worten mit einem Hauch von Kosmos.»  Giornale del Popolo

    Aus dem Italienischen übersetzt von Rahel Schmidig.
    Taschenbuch (Klebebindung PUR)

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